CR Racing Team Pirmasens

Formel 3 Motorsport e.V. Pirmasens

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Formel 3 Familien-Duell

Angelique_2016_59Tochter holt den Pokal
Angelique Germann hat den deutschen Formel-3-Pokal gewonnen. Im Gespräch mit ABMS verrät die 25-Jährige unter anderem, was sie jetzt noch vorhat im Rennsport

70 Jahre Formel 3 in Deutschland – aber erstmals eine Frau als Titelträgerin! Angelique Germann gewann in diesem Jahr den deutschen Formel-3-Pokal.

Und ihr Gegner war ein ganz besonderer Fahrer: Ihr Vater Andreas Germann. Er belegte am Ende Gesamtrang zwei. „Wenn man den Helm auf hat, ist es egal, wer dein Gegner ist“, gibt sie sich gegenüber AUTO BILD MOTORSPORT kämpferisch.

Angelique ist 25 Jahre alt, macht gerade eine Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement. Bisher war Rennfahren nur ihr Hobby – genauso wie Reiten. Doch die rund 220 PS des Formel-3-Rennwagens gefallen ihr inzwischen besser als das eine PS beim Spring- und Dressurreiten.

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Frank Debruyne schlittert haarscharf am Gesamtsieg vorbei

7D 0516Das Wolsfelder ADAC Bergrennen am Pfingstwochenende, zweiter Lauf der Deutschen Bergmeisterschaft 2016, produziert mit seiner atypischen, engen und winkligen Streckenführung alljährlich kuriose Rennergebnisse und Geschichten. So fand sich Frank Debruyne vom CR-Racingteam mit seinem Dallara F303 Opel Formel 3 nach dem Trainingstag in mitten einer sechsköpfigen Favoritengruppe in grundverschiedenen Fahreugvarianten, vom ex-Gruppe B-Monster bis zum Formel 1-ähnlichen Dallara GP2-Rennwagen. Mit einer Trainingsbestzeit von 1:05,03 Minuten rangierte der Badener lediglich 4/10 Sekunden hinter dem besten Trainier Bruno Ianniello im Lancia Delta S4, aber auch nur mit dem fast gleichen Vorsprung auf den vierfachen Bergmeister Uwe Lang im Osella BMW-Sportwagen. „Ich bin für das Rennen motiviert bis in die Haarspitzen“, lautete Debruyne’s Aussage, auf die Nachfrage seines Team-Chefs Andreas Germann, der am Samstag noch auf dem Red-Bull-Ring in Österreich selbst hinter dem Steuer seines Formel 3-Renners saß, und quasi direkt aus der Steiermark in die Südeifel reiste.

Der erste Rennlauf am Pfingstmontagmorgen passte dem Neurieder schon  mal ausgezeichnet. Frank Debruyne rangierte nur einen Wimperschlag hinter dem Italo-Schweizer Bruno Ianniello, der soft wieder die Spitze übernahm. Nur ganze 6/10 Sekunden zurück bedeutete für den jungen Luxemburger David Hauser, im mit 580 PS Dallara GP2 4-Liter, vorerst Rang sechs. Die zweite Auffahrt endete mit genau identsischen Zeiten von Ianniello und Debruyne, sowie einem Sprung von David Hauser auf den dritten Gesamtrang in der Zwischenrechnung. Als dann im dritten und letzten Lauf Bruno Ianniello in der Bit-Kurve das Heck seines legendären Lancias ausbrach und Frank Debruyne im schwarz-weißen AST-Dallara nochmals eine Zeitverbesserung gelang, wurde der CR-Pilot vom Streckensprecher schon voreilig als Gesamtsieger gefeiert. Doch als letzter Starter des Rennwochenendes ging David Hauser die nur 1,640 km kurze Sprintstrecke an und kam mit den vier Spitzkehren nun deutlich besser zu Recht als noch am Morgen. Als die Uhren bei der Ziellinie auf dem Wolsfelder Berg für den Studenten bei 1:01,97 stehen blieben, war Frank Debruyne um ganze 31/100 Sekunden geschlagen und Ianniello auf Rang drei abgerutscht. Dem Mann vom CR-Racingteam schlugen anschließend zwei Herzen in der Brust. Gefrustet den Tagessieg noch in letzten Sekunde verloren zu haben, aber auch Glücklich über ein extrem spannendes Wochenende, einen klaren Klassensieg bei den Formelwagen bis 2 Liter Hubraum und über einen nicht alltäglichen zweiten Rang in der Gesamtwertung. Das nächste Rennen der Berg DM findet erst in gut fünf Wochen am Iberg im thüringischen Eichsfeld statt.

( Presse CR Racingteam 2016)

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